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Der perfekte Schreibtisch für das eigene Büro: Darauf kommt es an

Im Schnitt sitzen Erwachsene in Deutschland an den Werktagen zwischen sieben bis acht Stunden am Schreibtisch. Umso wichtiger ist es also, einen Schreibtisch auszusuchen, der perfekt zu den persönlichen Anforderungen passt und bei der täglichen Arbeit im Homeoffice unterstützt. Neben der Ausstattung, Farbe und Form sind auch Kriterien wie das passende Licht und der Standort wichtig. Auf diese Dinge solltest du bei der Wahl des passenden Schreibtischs achten.

 

 

Die richtige Höhe gegen gesundheitliche Schäden

Rückenschmerzen sind in Deutschland eine echte Volkskrankheit und der zweithäufigste Grund für den Besuch beim Arzt. Der menschliche Organismus und Körper sind für Bewegung ausgerichtet. Die vorherrschenden Tätigkeiten auf der Arbeit oder zuhause erfordern allerdings meist langes Sitzen vor dem Schreibtisch. Es ist nicht verwunderlich, dass die Wirbelsäule unter dem Sitzen leidet und ein Großteil der Bevölkerung über wiederkehrende Schmerzen klagen.

Damit Rückenschmerzen ausbleiben, bedarf es der Prävention. Der Sitz muss selbst dynamischer Natur sein. Zudem sollte nach hinten und nach vorne angelehnten Sitzen abgewechselt werden. Das dynamische Sitzen hält die Muskulatur wach, begünstigt die Durchblutung und schont die Bandscheiben. Zusätzlich zum dynamischen Sitzen sollten beim Homeoffice auch Tätigkeiten wie Dehnen, Aufstehen und strecken abgewechselt werden.

Damit die Position des Schreibtisches auch richtig ist, ist die Höhe entscheidend. Sie hängt von der individuellen Körpergröße ab. Allgemein verfügen nicht verstellbare Schreibtische über eine Höhe von 72 Zentimeter. Ausreichende Beinfreiheit sollte dabei immer gewährleistet sein. Deutsch individueller einstellbar ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch.

Je nach Größe kann dieser eingestellt werden. Meist reicht die Bandbreite dabei von 68 Zentimeter bis 76 Zentimeter. Auch über die Anschaffung eines elektrisch verstellbaren Schreibtisches kann nachgedacht werden. Dieser Tisch erlaubt das Arbeiten im Sitzen, wie auch im Stehen. So kann sich bei der Tätigkeit im Homeoffice abgewechselt werden zwischen Stehen und Sitzen. Das schont den Rücken und beansprucht die Muskulatur. Im Stehen ist das Arbeiten außerdem laut Studien effizienter.

 

Ein Schreibtisch aus Glas oder Holz

Schreibtische stehen auf dem Markt in den unterschiedlichsten Ausführungen zur Verfügung. Vorher sollte überlegt werden, welche Ansprüche der Tisch erfüllen soll. Wo wird der Tisch benötigt? Wie viel Platz muss er bieten? Wer soll an ihm arbeiten? Welcher Tisch passt zur Einrichtung des Arbeitszimmers? Natürlich muss der Tisch belastbar sein, Pflegeleichtigkeit aufweisen und auch kratzfest sein. Ein Schreibtisch aus Holz ist ein Klassiker. Gerade Massivholz steht hoch im Kurs. Er ist stabil und besonders robust. Schwere technische Ausrüstung und Aktenordner finden hier den notwendigen Platz. Das Material ist nicht nur ein Hingucker, es verbessert auch das Raumklima. Je nach Geschmack gibt es Holzschreibtische aus Buche, Fichte, Eiche oder Ahorn. Wer es ganz elegant möchte, kann auch auf einen Tisch aus Kirchbaum oder Mahagoni zurückgreifen.

 

Auch wenn ein Holzschreibtisch einige Vorteile hat, ist er nicht immer der ideale Begleiter für das Arbeitszimmer. Tische aus Holz sind sehr schwer und das Aufbauen oder gar verlegen in einen anderen Raum ist mit viel Aufwand verbunden. Auch finanziell spielen Holztische in der oberen Liga. Wer einen günstigeren Tisch erwerben möchte, der ohne Probleme umplatziert werden kann, muss nicht unbedingt auf Holz verzichten.

Es gibt zum Beispiel Spanplatten, die mit Holzfurnier beschichtet sind. Sie sind optisch ansprechend, flexibel und preiswert und erfüllen damit die wichtigsten Kriterien eines guten Schreibtisches für das Arbeitszimmer. Wer mit solchen Modellen liebäugelt, sollte allerdings die Stärke der Arbeitsfläche im Auge behalten. Ist sie zu dünn, biegt sie sich bei der Belastung durch. Sie sollte in jedem Fall zwischen 20 und 50 Millimeter liegen.

Modern, belastbar und wandelbar ist ein Schreibtisch aus Glas. Ein solcher Tisch ist sehr anpassungsfähig dank seiner Schlichtheit. Egal wie das Büro eingerichtet ist, ein Tisch aus Glas passt zu jeder Einrichtung. Die Reinigung der Arbeitsplatte ist etwas aufwendiger als bei einem Holztisch. Leichter sind da Platten aus Milchglas oder Mattglas. Fingerabdrücke oder anderen Verunreinigungen werden hier nicht gleich sichtbar, zudem spiegeln die Platten nicht bis kaum. Das Material Glas kann auch eine Gefahr darstellen, denn es kann brechen. Die Platte sollte also mindestens 10 Millimeter stark sein, um zuverlässig alle Materialien tragen zu können. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zu Sicherheitsglasplatten greifen.

 

Die perfekten Lichtverhältnisse am Schreibtisch

Für ein gesundes und konzentriertes Arbeiten am Schreibtisch sind die richtigen Lichtverhältnisse entscheidend. Gerade in dunklen Räumen mit nicht ausreichend Tageslicht, sollte eine geeignete Schreibtischlampe angeschafft werden. Vollspektrumlampen tun hier meist einen guten Dienst.

Sie verfügen über ein besonderes Leuchtmittel, welches dem Tageslicht entspricht. Wer die Möglichkeit hat, seinen Schreibtisch an ein Fenster zu stellen, sollte das auch tun. Sonnenlicht sorgt für Konzentration und Leistungsfähigkeit. Weitere Expertentipps zum Thema Beleuchtung gibt es bei stattura.de.

 

Organisation auf dem Schreibtisch

Die Basis für ein konzentriertes Arbeiten im Homeoffice ist eine gewisse Organisation auf dem Schreibtisch. Defekte Bürowerkzeuge sollten entsorgt werden, alles was doppelt vorhanden ist, weggeräumt und alte Zettel weggeworfen werden. Die Arbeitsplatte ist eine Platte zum Arbeiten und bleibt frei. Außer der Tastatur, der Maus, dem Monitor und den wichtigen Schreiben oder Briefe haben hier Gegenstände nichts zu suchen. Als kleine Dekoration für das wohlige Gefühl kann eine Pflanze oder ein Familienfoto genutzt werden. Ein Sichtbuch ist eine großartige Möglichkeit, die Organisation des Schreibtisches zu managen. Hier kommen Klarsichthüllen hinein. Mitgliedsdaten, Telefonnummern und Adressen haben hier ihren festen Platz. Das Zettelchaos auf dem Schreibtisch wird damit schnell beseitigt.

 

Wer etwas gegen das wilde Umherrutschen von Werkzeugen wie Heftmaschine, Locher, Stifte und Tacker unternehmen will, ist gut beraten, die Schubladen mit Schaumstoff auszukleiden. Diese Unterlage ist nicht mehr so glatt und die Utensilien bleiben an ihrem Platz. Außerdem können mit Trennstreifen praktische Abteile geschaffen werden. Wer zudem Ordnung schaffen will, kann die Schubladen des Schreibtischs einzeln beschriften. Dann kommen nur die Utensilien in die Schublade, in die sie auch gehören. Das sorgt für mehr Platz auf der Arbeitsplatte und weniger Chaos in den Schubladen.

 

Der richtige Stuhl ist wichtig

Nicht nur der Schreibtischstuhl selbst, sondern auch der Schreibtischstuhl ist von großer Bedeutung. Die Höhe der Rückenlehne sollte dabei vor allem höhenverstellbar sein. Die Lehnenoberkante muss bis zu den Schulterblättern reichen. Die Lehne sollte so hoch sein, dass die obere Kante mindestens 45 Zentimeter oberhalb der Sitzfläche liegt. Auch in der Sitzhöhe muss der perfekte Schreibtischstuhl auf fast jede Körpergröße angepasst werden können. Beim Sitzen sollten die Füße auf dem Boden stehen und die Ober- und Unterschenkel in einem Winkel von 90 Grad zueinander stehen. Experten empfehlen, dass die Sitzhöhe zwischen 40 und 53 Zentimetern eingestellt werden kann.

 

Diese Stellmöglichkeiten gibt es

Es gibt einige Möglichkeiten, den Schreibtisch im Arbeitszimmer zu positionieren. Gut sind natürlich Schreibtische auf Rollen, da diese immer wieder an einen anderen Platz gestellt werden können, ohne ihn gleich zu zerlegen. Für ein konzentriertes Arbeiten ist es ratsam, wenn der Schreibtisch nicht direkt mit dem Blick an die Wand steht. Ein Schreibtisch direkt am Fenster ist besonders gut.