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Holz reinigen – Wie macht man es richtig

Holz reinigen sieht einfacher aus, als es ist! Doch mit diesen tollen Tipps, können das auch Sie. Eines der ältesten und beliebtesten Einrichtungsmaterialien da es Natürlichkeit in den Raum bringt. Nur leider ist Holz nicht so strapazierfähig wie man vielleicht vermutet, sondern sehr anfällig für Flecken, Witterungen und Schmutz. Genau darum ist das Holzreinigen und die richtige Pflege sehr wichtig. Es kommt vor allem drauf an, wie das Holz vorbehandelt worden ist. Ob es gewachst, lackiert oder geölt worden ist, macht das Holz unterschiedlich Staub und Wasser empfindlich.

 

 

Was muss man beim Holz reinigen beachten?

Zur Grundreinigung reicht einfaches trockenes Staubwischen aus. Allerdings verblasst im Laufe der Zeit die Farbe und auch der Glanz des Möbelstücks und deswegen sollte man ab und an  mit einem feuchten Lappen wischen und sofort mit einem trockenen  Tuch nachwischen um die Feuchtigkeit wieder zu entfernen. Man sollte darauf achten, dass man keine Mikrofasertücher verwendet, da sie durch ihre besondere Faserstruktur kleine Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen können. Sollte man den Staub mit einem Staubsauger beseitigen wollten, ist es wichtig, dass die Borsten des Aufsatzes sehr weiche sind.

Ölen ist die gängigste und einfachste Methode um Holz zu reinigen und zu pflegen. Allerdings sollte man unterscheiden um welchen Gegenstand es sich handelt. Bei kleineren Dekorationsgegenständen ist das Ölen nicht so zwingend wie bei Fußböden oder Fenstern. Das viel verwendete Leinöl-Firnis, soll in pigmentierter Zusammensetzung zusätzlich auch für UV-Schutz sorgen und so vor Witterung und Ausbleichen schützen. Wenn man allerdings lackierte Fensterstöcke hat, ist das Auftragen von Ölen als Schutz oder Reinigungsmaßnahmen unwirksam,  da sich das Holz mit dem Öl nicht mehr verbinden kann. Sollte dies der Fall sein, wäre es besser das Holz abzuschleifen oder auf alte Hausmittel wie Zigarettenasche oder Zahnpasta zurückzugreifen.

 

Holz reinigen und schützen mit Leinöl

Zuerst wird mit einem Schleifpapier grober Schmutz und Staub entfernt. Danach massiert man mit einem in Leinöl getauchten Lappen das Öl in die Holzoberfläche ein. Nach zehn minütigem Einwirken, entfernt man noch die übrig gebliebenen Ölreste und reibt die Oberfläche glatt. Wenn man will kann man den Vorgang auch zwei bis drei Mal wiederholen.

Wichtig: Den Öllappen sollte man nach Anwendung unbedingt aufhängen oder in einer geschlossen Box aufbehalten, da er sich sonst leicht entzünden kann.

 

Natronlauge und Seife gegen Lichtflecke

Wenn man sogenannte Lichtflecken auf dem Holz sieht eignet sich diese Methode. Lichtflecken entstehen durch Sonneneinstrahlung die das Holz dort bleichen wo sie hingelangen. Dort wo Gegenstände lange an einer Stelle stehen oder liegen (z.B.: Blumentöpfe, Tischdeckchen) wird das Holz nicht gebeleicht. Die beste Vorbeugung gegen Lichtflecke wäre also keine Gegenstände auf Holz zu stellen. Zusätzlich kann man mit Natronlauge und grüner Seife, diese entfettet das Holz, den Lichtflecken vorbeugen. Durch die Lauge öffnet man Poren im Holz und kann sie so mit Seife reinigen. Man putzt so alle Schmutzpartikel aus dem Holz.

Wichtig: Niemals ohne Handschuhe arbeiten, da Natronlauge ätzend ist. Deshalb sollte man beim Holzreinigen auch auf die gerechte Entsorgung der Lauge achten und dazu die Gebrauchsanleitung lesen.

Haushaltsmittel gegen Brand- und Wasserflecken

Jeder kennt das: Beim Blumengießen einmal gepatzt, Glasränder und Brandflecken der letzten Gartenparty am Holztisch. Kaum zu glauben, aber mit einfachsten Mitteln kann man so ärgerliche Brand- und Wasserflecken entfernen. Als bewährtestes Mittel gegen Brandflecken gilt Mayonnaise. Zuerst lässt man die eingeriebene Mayonnaise etwa eine halbe Stunde einwirken, entfernt sie dann und poliert die Holzfläche mit Öl oder Wachs nach.

Bei Wasserflecken geht man am besten mit Zigarettenasche oder Zahnpasta dran. Man kann damit sowohl lackierte und auch unlackierte Flächen einreiben. Danach wieder mit Öl oder Lacken nachbearbeiten.

Sollte man einmal einen Suppentopf zu lange auf dem Esstisch stehen gelassen hat, gilt Hitze gegen Hitze.  Man nimmt ganz einfach einen Fön und hält ihn über den Fleck. Daraufhin sollte der Fleck verschwunden sein. Vor Kratzer am Boden können schon angebrachte Filzsticker an den Tisch- und Sesselbeinen zur Vorbeugung helfen.

 

Nach dem Holz reinigen: Polieren Polieren Polieren

Das Aufpolieren mit Wachsen, Ölen und auch Lacken ist eine gängige Methode um Möbel nach dem Holz reinigen auf Hochglanz zu bringen. Man sollte aber besser auf Silikonöle und Mineralölderivate verzichten, da sie tief in das Holz eindringen und sich nicht mehr entfernen lassen und so ein Wertverlust stattfindet.

 

Absoluter Wasserschutz durch Lacke

Ein Lack bildet eine wasserundurchdringliche Schicht für das Holz. Lackoberflächen sind einfacher zu reinigen als eingeölte Flächen, da Schmutz auf lackierten Flächen nicht so gut haftet und auch nicht in das Holz eindringen kann. Lacke bringen auch einen weiteren positiven Aspekt, da sie Maserungen und Struktur des holzen besser hervorbringen. Durch solche Lacke ist es auch leichter Holz zu reinigen.

 

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