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Holzschutz Öl – der perfekte Holzschutz

Holzschutz Öl wird immer häufiger verwendet, auch von Hobby-Handwerker. Um Böden, Möbel, Fensterbänke, Türen oder andere Gegenstände schon im Vorhinein vor Flecken, Kratzern und anderen Gebrauchspuren zu schützen, bietet die beste Möglichkeit eine Versiegelung. So garantiert man eine längere Stabilität und auch Robustheit. Holz will auch gepflegt werden.

 

Auf was ist bei der Vorbereitung zu achten?

Bevor man mit dem Versiegeln beginnt, sollte man sich erkundigen, inwiefern das Holz vorbehandelt worden ist, denn bei Ölvorbehandlung, sollte man zum Beispiel keine Wachspflege in Betracht ziehen. Man sollte immer bei einer Behandlungsart bleiben und nicht wechseln. Dazu erkundigt man sich am besten schon beim Kauf des Holzstücks.

Bevor man dann mit dem Einölen beginnt, muss man darauf achten, dass das Holz trocken, sauber, staubfrei und vor allem fettfrei ist. Und dann kann es auch schon losgehen….

Einölen und zwar richtig – mit Holzschutz Öl

Zu Beginn sollte man das Holz abschleifen. Dann braucht man Öl, hierzu eignet sich das unten noch näher beschriebene Leinöl oder auch Hartöl. Und einen alten Baumwolllappen, mit dem man das Öl einmassieren kann. Wenn man sich die Finger allerdings nicht ganz so schmutzig machen möchte, kann man auch einen großen Pinsel mit breitem Stil verwenden.

Man trägt das Öl auf das Holz zur genüge auf, sodass das Holz noch feucht aussieht und das Öl nicht sofort zur Gänze einzieht und verteilt es großflächig. Nach einer guten viertel Stunde wischt man das noch nicht eingezogene Öl sehr gründlich mit dem Lappen weg. Dann wartet man über Nacht und wiederholt am nächsten Morgen das Ganze noch einmal. Je nach Bedarf kann das Einlassen auch 3 bis 4 Mal stattfinden.

 

Welches Holzschutz Öl ist das richtige für meine Holzmöbel?

Leider kann man nicht jedes beliebige Öl als Holzschutz verwenden. Von Salatöl oder anderen nicht speziellen Holzschutz Ölen sollte man bei Holzmöbeln und Fußböden eher die Finger lassen. Zwar wäre es ökologisch kein Problem, allerdings kann das Holz leicht ranzig und weich werden, da es nach dem einlassen nicht austrocknen kann. Spezielle Holzschutz Öle werden zusätzlich noch mit Substanzen gemischt, welche es nach dem auftragen aushärten lassen. Bei kleineren Gegenständen wie Schneidbrettchen, Kochlöffel, Tabletts oder ähnlichem, kann man Naturöle ohne weiteres ideal verwenden. Raps-, Sonnenblumen-, Oliven- oder Wallnussöle kann man ruhigen Gewissens zum einlassen verwenden da durch häufigeres Waschen und Reinigen keine schmierigen Nebeneffekte entstehen.

Holzschutz öl – Holzöl als Holzschutz

Vor allem bei Holzböden ist das Holzschutz Öl ein gängiges Mittel. Da Böden auch sehr strapaziert werden und so leicht Flecken bekommen oder die ursprüngliche Farbe verlieren und gräulich werden, ist die spezielle Pflege ein absolutes Muss. Wenn man unbehandelte Holzstücke, also ohne vorherige Versiegelung ölen möchte, kann man einfach in den nächsten Baumarkt gehen und sich ein Holzschutz Öl zulegen. Auch hier gibt es natürlich eine Bandbreite an Auswahl.

Holzöle werden aus Tung-Nüssen, welche man in den Tropen findet, hegestellt und zusätzlich mit Leinöl vermischt. So erhält man eine relativ gute und vor allem wasserdichte Versiegelung. Das Holzschutz Öl dringt tief in die Poren des Holzes ein und schütz es so vor Schmutz- und Feuchtigkeitsablagerungen in den Poren. Öl schütz so das Holz, allerdings verschließt es die Poren nicht und lässt das Holz so weiterhin atmen. Je weiter das Öl in die das Holz eindringt, umso dicker wird die Oberfläche des Holzes.

Leider kommt es nach dem Einlassen zu einem unangenehmen Geruch. Man sollte danach gut Lüften.

 

Hartöl als Holzschutz

Dieses Holzschutz Öl ist eine Mischung aus Öl und Wachs. Leinöl wird unter Luftabschluss gekocht und bildet so eine besonders harte und glänzende Oberfläche. Wachs dient als eine Art Nährstoff der Holzpflege und das Öl als zuverlässige Versiegelung. Stark strapazierte Holzmöbel oder Böden können abgeschliffen und danach mit Hartöl eingelassen werden, sodass man nicht den ganzen Boden abschleifen muss.

Da Öl tief in das Holz einzieht und sich Lacke nur auf der Oberflächlich befinden, ist Wachs hier die perfekte Mischung. Es zieht nämlich nur oberflächlich ein, bringt so das Holz zum Glänzen und unterstreicht seine natürliche Farbe und Struktur. So wirkt die Oberfläche seidenglänzend. Um das Ganze noch zu perfektionieren, kann man das Wachs noch verfestigen, in dem man es mit einer Bürste einmassiert.

 

Die Perfekte Politur

Nachdem die Holzoberfläche mit Holzschutz Öl eingelassen und zusätzlichem Wachs behandelt worden ist, sollte man es einige Zeit trocknen lassen. Danach empfiehlt sich eine sorgsame Glättung mit einem Vlies und das einreiben mit Wachsbalsam um die Oberfläche aufzufrischen.

 

 

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